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Ich versuche hier eine möglichst vollständige Übersicht über die größten und bekanntesten Bergwerke des rheinisch-westfälischen Steinkohlenreviers zu geben.
Eine komplette Übersicht aller Bergbaubetriebe, besonders aber der Zechen die südlich des Mergelhorizontes lagen, würde hier leider den Rahmen sprengen. Diese werden auf dieser Seite nur bruchstückhaft behandelt. Zu diesen frühen Anlagen gibt es aber eine sehr ausführliche Seite von Michael Tiedt; auf die ich hier gerne verweisen möchte: http://www.ruhrkohlenrevier.de

Der weitaus überwiegende Teil der hier erwähnten Bergbauanlagen ist schon seit langer Zeit stillgelegt. Diese Bergwerke wurden bereits vor vielen Jahrzehnten abgebrochen und heute sind diese, trotz ihrer für die Entstehung des Ruhrgebiets ausschlaggebenden wirtschaftlichen Impulse, leider vollkommen aus dem allgemeinen Bewußtsein getilgt.
Von den etwa dreihundert zur Hochzeit des Steinkohlebergbaues fördernden Zechen sind derzeit noch zwei fördernde Bergwerke im nördlichen Ruhrgebiet verblieben. Diese werden aber laut des 2007 geschlossenen Steinkohle-Kompromisses auch bis spätestens Ende 2018 die Förderung einstellen müssen.

Bergwerk Auguste Victoria in Marl - Stilllegung: Dezember 2015
Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop - Stilllegung: Dezember 2018

Des Weiteren wird auch das letzte noch fördernde Steinkohlenbergwerk in der letzten anderen verbliebenen deutschen Bergbauregion die Förderung wie folgt einstellen:

Bergwerk Ibbenbüren - Stilllegung: Dezember 2018

Von den weit über 3600 Schächten, welche allein in den letzten zweihundert Jahren im Ruhrgebiet abgeteuft wurden, sind nur noch eine Handvoll für die heutige Steinkohlenförderung oder aber für die notwendigen Wasserhaltung in Gebrauch. Zumindest die Wasserhaltungsschächte werde aber noch über einen sehr langen Zeitraum (Stichwort: Ewigkeitslast) betrieben werden müssen, um das Ansteigen des Tiefenwassers und die daraus resultierende Verschmutzung des lebenswichtigen Grundwassers oder aber das Versumpfen oder Absaufen ganzer Stadtteile im Ballungsraum Ruhrgebiet zu verhindern.